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Mittwoch, 14. Juli 2021

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Oktoberfest Zelt-TypologieWelchen Typ Mensch Sie in welchem Wiesn-Zelt antreffen
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6,5 Millionen bei Oktoberfest
dpaBild 1/21
Bild 2/21 - Vor allem unter den jungen und internationalen Gästen gilt der Besuch des Hackerbäu-Zeltes als Attraktion
Oktoberfest 2013 - Er'ffnung
dpaBild 3/21 - Dieser junge Mann hat eine der ersten Maß Bier ergattert und lässt sich von der durstigen Masse feiern wie ein Held
FC Bayern Muenchen Attends Oktoberfest 2013
Bongarts/Getty ImagesBild 4/21 - Oktober: Bei so viel Erfolgen darf auf der Wiesn zünftig gefeiert werden. Philipp Lahm und Thomas Müller (re.) lassen es sich mit ihren Frauen gutgehen.
Oktoberfest Muenchen 2010
Bild 5/21 - Das Hackerzelt ist das einzige Zelt mit einem eigenen Stehbereich direkt vor dem Musikpodium
Oktoberfest
dpaBild 6/21 - Dieser junge Mann kommt aus Australien und dachte vermutlich, dass ein Dirndl auch was für Männer ist
Oktoberfest Muenchen 2010
München Tourismus: G. BlankBild 7/21 - Bräurosl: Das Zelt ist bekannt für ausgelassene Stimmung. Zur Musik der Ludwig-Thoma-Musikanten wird getanzt, gejodelt und geschnalzt
dpaBild 8/21 - Vor allem für junge Münchener ist die Wiesn ein Muss
München Tourismus: B. RoemmeltBild 9/21 - In diesem Zelt trifft man Lodenträger aller Altersklassen: vom Oberförster bis zur Bäckerstochter
Man wearing lederhosen
Colourbox.deBild 10/21 - Wie hören sich Dialekte in Deutschland an? Hören Sie rein.
Bild 11/21 - Das Augustiner-Festzelt bei Nacht
Bild 12/21 - Löwenbräu: Festwirt Wiggerl Hagn, ein echtes Münchner Urgestein, ist der dienstälteste Wiesnwirt
Andreas Steinhoff/ WikipediaBild 13/21 - Nur in der Ochsenbraterei bekommen Besucher Ochs am Spieß – und der wird damals wie heute im Ganzen gebraten
dpaBild 14/21 - Was hat ein Weinzelt auf der Wiesn verloren, werden sich einige jetzt fragen? Aber tatsächlich wurde auf dem größten Bierfest der Welt schon immer Wein ausgeschenkt
Oktoberfest 2013
dpaBild 15/21 - Nach einem Wiesn-Besuch fand ein Italiener sein Auto einfach nicht mehr
177. Oktoberfest - Schottenhamel-Bierzelt
dpaBild 16/21 - Seriöse Menschen verwandeln sich in Partytiere, sobald sie ein Bierzelt auf dem Oktoberfest betreten
Schützen-FestzeltBild 17/21 - Im Schützen-Festzelt mit insgesamt rund 5500 Plätzen herrscht eine angenehm familiäre Atmosphäre
munichpress.deBild 18/21 - Tagesschau-Sprecherin Judith Rakers erinnert sich gerne an ihre erste Wiesn als junge Moderatorin mit FOCUS TV. Seitdem kommt sie immer wieder zur Wiesn nach München, vor allem wegen der kulinarischen Genüsse. Eine Portion Ente in der Käfer Weinschänke und die Brotzeitplatten gehören für sie zu einem Wiesn-Besuch dazu.
Nockherberg Traditionsgaststätten e.K.Bild 19/21 - Im Winzerer Fähndl trifft sich Jung und Alt zum Feiern
Bild 20/21 - Mit fast 3400 Sitzplätzen ist die Fischer-Vroni eines der kleinsten Zelte auf der Wiesn, das bei Touristen und älterem Publikum sehr beliebt ist
FOCUS OnlineBild 21/21 - Wer hätte das gedacht? Am Saxofon in der Fischer Vroni spielt ein Polizeihauptmeister. Mirko Mühlbauer bringt mit seinen Kollegen die Wiesn-Besucher in Party-Laune. Zwei Wochen lang heißt es „Dragostea din tei", „Aus Böhmen kommt die Musik“ und „Viva Colonia“ – elf Stunden am Tag. Danach geht er wieder auf die Wache, um nach dem Rechten zu sehen.Gegen das Dauergetöse im Zelt hat sich der 33-Jährige Ohropax in die Ohren gesteckt. Am unangenehmsten sei jedoch, bei der stickigen Luft zu musizieren. Vor allem, weil die warme Luft ja nach oben zur Band weiche. Ob Mühlbauer in seiner „Doppelrolle“ Gewissenskonflikte hat? „Nein. Die Wiesn ist Freizeit. Man ist ja nicht immer im Dienst.“
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Freitag, 16.09.2016, 10:47
Auf dem Oktoberfest treffen Jung und Alt, Bayern und Preußen, Prominenz und arme Schlucker aufeinander. Viele große Festzelte haben ihr ganz eigenes Publikum. FOCUS Online hat eine kleine Typologie erstellt.
Beschaulich ging es zu, als das Oktoberfest vor mehr als 200 Jahren zum ersten Mal stattfand. Damals diente die Theresienwiese als Schauplatz für ein Pferderennen, heute geht es auf der Wiesn vor allem um die Gaudi.
Bier, Schmankerl und Tracht gibt es hier überall, trotzdem unterscheiden sich die Oktoberfest-Zelte gewaltig. Vor allem aufgrund ihres typischen Publikums: Die jungen Wilden gehen ins Hackerbräu, echte Münchner lieben das Augustiner und die Schickeria feiert in Käfers Wiesn-Schänke.

Armbrustschützen-Festhalle: Der Spießer

Der spießige Oktoberfest-Besucher geht vorzugsweise in die Armbrustschützen-Festhalle. Dort gibt es noch Tradition und der Name ist Programm: Auf eine Distanz von 10 bis 30 Metern versuchen die Armbrustschützen, möglichst viele der insgesamt 120 Ziele zu treffen. Für den Zuschauer eine Mordsgaudi.
Viele der männlichen Besucher sind zudem alleinstehend – denn die Wiesn-Bedienungen in der Armbrustschützen-Festhalle sind Gerüchten zufolge die hübschesten auf dem gesamten Oktoberfest.

Augustinerbräu-Festzelt: Der Säufer

Für den Gast im Augustinerbräu-Festzelt hat eines Priorität: Das Bier. Das Augustiner Wiesn-Bier halten viele für das beste auf dem Oktoberfest. Es schmeckt deshalb so mild und süffig, weil es teilweise noch frisch aus dem Holzfass gezapft wird und weniger Kohlensäure enthält als andere Biersorten.
Schön und gesund durch Bier?
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Weil es unter der Woche im Augustiner-Zelt gemütlich zugeht, nimmt der Münchner Bierliebhaber auch gerne seine gesamte Familie mit auf die Wiesn.

Der Bräurosl-Besucher: Die lesbisch-schwule Frohnatur

Das junge, echt münchnerische Partyvolk feiert gern im Bräurosl-Zelt. Bei rund 6.000 Gästen und einer zelteigenen Jodlerin kocht die Stimmung im Bräurosl über.
Ein besonderes Schmankerl gibt es hier für schwule und lesbische Oktoberfest-Besucher: Das Bräurosl veranstaltet jährlich am ersten Wiesn-Sonntag den „Gay Sunday“.

Video: Der perfekte Dirndl-Vorbau

Die Kurz-Anleitung für den perfekten Dirndl-Vorbau

FOCUS OnlineDie Kurz-Anleitung für den perfekten Dirndl-Vorbau

Käfers Wiesn-Schänke: Der Snob

Schmackhaftes Essen gibt es in jedem Zelt auf dem Oktoberfest. Dem echten Snob reicht das aber nicht. Er findet sich daher bevorzugt in Käfers Wiesn-Schänke ein und genießt dort die hauseigene Feinkost. Am liebsten trinkt der Gourmet-Gast Champagner, der in Käfers Wiesn-Schänke bis 1:00 Uhr nachts fließt.
Um zu später Stunde in Käfers Wiesn-Schänke einkehren zu können, ist allerdings ein gewisser Grad an Prominenz nötig. Denn während des Oktoberfests tummeln sich hier viele VIPs. Der Eingang wird so zur härtesten Tür Münchens – der Edelclub „P1“ rückt dann auf den zweiten Platz.

Hackerbräu-Festhalle: Der Teenager

In der Hackerbräu-Festhalle feiert der „junge Hüpfer“ unter den Oktoberfest-Besuchern. Hier geht es ausgelassen und feucht-fröhlich zu, was nicht nur dem Münchner, sondern auch dem Publikum aus dem näheren Umland der Landeshauptstadt zusagt.
Sonnenanbeter kommen in der Hackerbräu-Festhalle auf ihre Kosten: Im hinteren Teil des Festzelts gibt es ein Cabrio-Dach, das bei schönem Wetter geöffnet wird.

Hofbräu-Festzelt: Der Suff-Tourist

„In München steht ein Hofbräuhaus“, heißt es im bekannten Lied der Spider Murphy Gang. Und das kommt auch den Wiesn-Touristen bekannt vor. Deshalb strömen sie zu Tausenden ins Hofbräu-Festzelt, das als eines der trinkstärksten Oktoberfest-Zelte gilt.
Hier werden die Maßkrüge im Minutentakt gestemmt. Besonders viele Gäste aus ItalienAustralien und den USA versuchen sich auch an der Herausforderung eine Maß „auf Ex“ – also in einem Zug – auszutrinken. Im Anschluss folgt meist der Rausschmiss durch die Sicherheitskräfte. Und ein heftiger Kater.

Fischer-Vroni: Der Langweilige

Die Besucher der Fischer-Vroni legen Wert auf Gemütlichkeit: Mit 3.400 Sitzplätzen ist es eines der kleinsten Wiesn-Zelte. Die rustikale Einrichtung macht den Oktoberfest-Besuch besonders „griabig“.
Zu einem gelungenen Wiesn-Tag gehört für den Besucher der Fischer-Vroni auch eine zünftige Mahlzeit: Es gibt schmackhafte Makrele, Lachsforelle oder Saibling aufgespießt zum Steckerlfisch.

Schottenhamel: Der Student

„O’zapft is!“ - Im Schottenhamel, dem ältesten Wies-Zelt,wird alljährlich der Wiesn-Anstich zelebriert. Und das nicht nur von der Politprominenz. Der Münchcner Oberbürgermeister und der bayerische Ministerpräsident feiern hier mit Tausenden Studenten, die den Schlussspurt ihrer Semesterferien im Schottenhamel verbringen. Die Münchner Studentenverbindungen haben hier eigene Boxen.
Der typische Schottenhamel-Besucher ist also jung, klug und feierwütig. Ein paar Gehirnzellen weniger wird er nach dem Oktoberfest-Besuch verkraften müssen - die fallen dem Spaten-Bier zum Opfer.

Schützenfestzelt: Der (Möchtegern-) Adel

Im Schützenfestzelt trifft sich die (selbsternannte)  Münchner High Society und auch (tatsächlicher) internationaler Adel. Zum Beispiel am ersten Wiesn-Samstag, wenn das Juwelierhaus „Tiffany & Co.“ zum Edel-„Breakfast“ lädt. Ab Mittags mundet der Schickeria dann das Spanferkel in Malzbiersauce, eine würdige Delikatesse des Hauses.
Die Atmosphäre ist familiär wie in keinem anderen Oktoberfest-Zelt: Man kennt sich, man weiß sich zu schätzen. Dass die Schickeria hier größtenteils unter sich bleibt, liegt übrigens hauptsächlich daran, dass das Schützenfestzelt abseits der Bierstraße liegt. Touristen und „Zuagroaßte“ übersehen es manchmal einfach.

Ochsenbraterei: Der Vielfraß

Die Ochsenbraterei hat den anderen Zelten gegenüber einen Pluspunkt: Den gebratenen Ochsen. Dieser ist nämlich so schmackhaft und zart, dass viele Münchner Firmen und Vereine ihren Stammtisch in die Ochsenbraterei verlegen.

Kufflers Weinzelt: Der Schnösel

Maßkrug-Stemmen, Ex-Trinken, grölen – das alles gibt es in Kufflers Weinzelt nicht. Der stilvolle Wiesn-Besucher ist hier bestens aufgehoben: Die Gäste sitzen auf edlen Holzbänken statt auf schnöden Bierbänken und trinken keine Maß, sondern ein Gläschen hochkarätigen Wein oder Sekt.
Das Prickeln im Bauchnabel hält bis spät in die Nacht an – denn während andere Festzelte um 23.30 Uhr schließen, ist in Kufflers Weinzelt erst um 1 Uhr Zapfenstreich.

Löwenbräu-Festzelt: Der „Sechz’ger“

Wenn der 37 Meter hohe mechanische Löwe über die Theresienwiese brüllt, wirkt das wie ein Lockruf für die Anhänger des TSV 1860 München. Das Löwenbräu-Festzelt ist Treffpunkt für die „Sechz’ger“-Spieler und Fans.
Natürlich kommen auch Gäste, die sich nicht für Fußball interessieren ins Löwenbräu. Denn das Festzelt hat auch musikalisch etwas zu bieten: Die hauseigene Cover-Version des Beatles-Klassikers „Hey Jude“ ist legendär und gehört zu den besten musikalischen Darbietungen auf dem Oktoberfest.

Winzerer Fähndl: Der Bayern-Fan

Es ist ein Münchner Naturgesetz: Der „Sechz’ger“ geht ins Löwenbräu, der Bayern-Fan feiert im Winzerer Fähndl. Und weil es so viele Anhänger des FC Bayern gibt, bietet das Winzerer Fähndl sage und schreibe 11.000 Plätze – doppelt so viele wie das Löwenbräu.
Man munkelt, einige hübsche Damen erhofften sich im Winzerer Fähndl, einen Spieler des FC Bayern bezirzen zu können. Die lassen sich hier gerne ihre Paulaner-Maß schmecken – auch alkoholfrei, wenn es sein muss.

Bei 7 Grad: Hier erzählen Wiesn-Besucher, warum sie seit 6 Uhr vor dem Zelt warten

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